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Diagnose Therapie begleitende Maßnahmen Weitere Infos
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DiagnoseHauptziel der Diagnose- und Beratungstätigkeit ist die
(Früh-) Erkennung behandlungsbedürftiger Auffälligkeiten
in der kognitiven und emotionalen Entwicklung eines Kindes.
Hartnäckige Lern- und Leistungsschwächen im Lesen und
Schreiben sollten nicht als Verzögerungen toleriert werden,
welche sich eventuell mit der Zeit auswachsen. Fälschliche
Bagatellisierung von Lernproblemen beim Grundschulkind und
verspätete Inanspruchnahme fachlicher Hilfe sind leider noch
zu häufig zu beobachten. Rechtzeitige Förderung und
Behandlung können für die kognitive Reifung und den
Schulerfolg, für das psychische Gleichgewicht und die
Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes von entscheidender
Bedeutung sein.
Grundsätzlich führt das Institut eine auf den Einzelfall abgestimmte Untersuchung durch, die nach differential- und förderdiagnostischen Gesichtspunkten zusammengestellt ist:
Kern der Untersuchung ist zum einen die förderdiagnostische Analyse des Umfangs der Leistungsschwäche sowie des persönlichen Profils von schriftsprachlichen Leistungen bzw. Fehlleistungen. Zum anderen werden die Selbstdefinitionen und Bewältigungsstrategien zu erfassen versucht, um psychoreaktive Symptome möglichst früh zu erkennen. Assoziierte oder resultierende Störungen, die als solche für die Eltern oft schwer erkennbar sind, können sein: Aufmerksamkeitsstörungen, (kognitive) Impulsivität, Anstrengungsvermeidung, Angstzustände bis hin zu psychosomatischen Auswirkungen (Schulkopfschmerz, Übelkeit vor Klassenarbeiten etc.), depressive oder aggressive Tendenzen. Daneben können sich Beziehungsprobleme in der Familie oder im sonstigen sozialen Umfeld aus den Lernstörungen entwickelt haben. |