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unter: www.legasthenie-therapie.de
e-mail:
institut
[at] legasthenie-therapie-muenchen.de
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Quantitative Erfolgsentwicklung unserer therapierten Kinder
(die Diagramme/Tabellen können gerne regelmäßig
für Sie aktualisiert werden)
Es handelt sich bei den folgenden Ausführungen um die
messbaren Leistungsaspekte einer Therapie:
Vorbemerkung:
Die vorliegende Erfolgsstatistik bezieht sich nicht auf die
Fortschritte im qualitativen Bereich des Fehlerabbaus (wenn ein
Fehlertyp erfolgreich bearbeitet worden ist, kommt dies nicht zur
Geltung, wenn das Kind z.B. die Groß-/Kleinschreibung noch
nicht beherrscht). Die vorliegende Statistik gibt auch keine
Auskünfte über die Fortschritte im Bereich der
psychosozialen Entwicklung (Konzentrationsleistung, Motivation,
Selbstdefinition, Agieren im schulischen Kontext ....). Beide
Bereiche sind wesentlich bei der Beurteilung einer Therapie und
werden in den Anfangs-, Weiterführungs- und
Abschlussgutachten ausführlich besprochen. Eine
Quantifizierung erscheint uns nicht sinnvoll.
Quantitative Erfolge:
Es wurden die Daten von 164 Kindern mit Lese- und/oder
Rechtschreibschwierigkeiten ausgewertet, deren Therapie bereits
abgeschlossen wurde. In die Auswertung wurden auch Kinder
einbezogen, deren Förderung über andere Ämter
erfolgt oder deren Eltern sich entschlossen haben, die Therapie
ohne Förderung durchführen zu lassen. Die
durchschnittliche Verweildauer der Kinder im Institut betrug
68,6 Kalenderwochen. Dies bedeutet eine Therapiedauer von
einem Jahr und ca. 4 Monaten, also deutlich unter 1 ½ Jahre.
Therapieunterbrechungen und Stundenausfall sind in die
Therapiedauer mit eingerechnet. Die statistische
Größe „Prozentrang“ ist der Vergleich der
individuellen Schreibleistung mit der Schreibleistung der
Gleichaltrigen, pro Hundert ausgedrückt (PR von 17 bedeutet:
83 % verschriften besser). Die Schreibkompetenz wird mit den
anerkannten, aktuell gültigen Rechtschreibtests festgestellt
(DRT, WRT, R-T).
Erfolgsstatistik I:
 Prozentrangmittelwert
vor Beginn und nach Ende der Therapie Durchschnittliche
Therapiedauer in Kalenderwochen Durchschnittliche Verbesserung
der Prozentrangmittelwerte
Erfolgsstatistik II:
 Prozentrangdifferenz
pro Kind Anzahl der Kinder
Es wurden 164 Kinder in die Auswertung einbezogen. Der
durchschnittliche Mittelwert des Anfangstests beträgt
14,38 Prozentpunkte. Die Kinder, individuell betrachtet,
differieren sehr. Der Mittelwert des Schlusstests beträgt
44,55 Prozentpunkte. Die Steigerung um durchschnittlich
30,17 Prozentrangpunkte drückt also die gemittelte
Erfolgsleistung unserer Therapie aus und ist vor allem vor dem
Hintergrund einer relativ kurzen Therapiedauer von knapp
1 ½ Jahren Ausweis der Effektivität der
Arbeit an unserem Institut. Bei Betrachtung der
Erfolgsstatistik II kommen die individuellen
Steigerungen/Fortschritte der therapierten Kinder zum
Ausdruck: Bei 10 Kindern konnten quantitativ
keine Erfolge erzielt werden. Die Prozentränge haben sich
negativ entwickelt. Die Gründe hierfür müssen
individuell betrachtet werden: Bei Kindern/Jugendlichen, die
während der Therapie eine bestimmte Altersgrenze
überschreiten, wird als Abschlusstest der R-T angewandt, der
als sehr schwerer Test einzustufen ist. Vereinzelt können
Kinder während der Therapie nicht motiviert werden. Dies kann
Gründe in den familiären Verhältnissen, aber auch
in der individuellen Situation des Kindes haben. Der
Normalfall ist jedoch eine erhebliche Steigerung der
Rechtschreibleistungen der therapierten Kinder. Die Steigerungen
betragen bis zu 85 %. Wie aus der Tabelle zu ersehen, sind
die quantitativen Steigerungen sehr unterschiedlich. (Im Mittel
siehe Erfolgsstatistik I: 30,17 %) Zusammenfassung:
Auch den quantitativen Daten allein sind die Therapieerfolge
unseres Instituts zu entnehmen. Die Erfolge sind sicher den hohen
qualitativen Ansprüchen des Instituts und der stabilen und
guten Zusammen- und Mitarbeit unserer TherapeutInnen zu verdanken.
Die langjährige Mitarbeit unserer TherapeutInnen und die gute
qualitative Aus- und Fortbildung und die Philosophie unseres
Instituts können diese Erfolge sicherstellen.
08.05.2001
Edeltraud Zwickl Institutsleitung
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